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Ponysporttag Wila 2021

Dieses Jahr hatten sich viele Reiterinnen für das Heimturnier angemeldet. Eigentlich sehr erfreulich. Nur wurde es immer schwieriger und schwieriger, dass jedes Mädchen mit einem passenden Pony starten konnte. Meinem lieben Pagaj geht es derzeit gesundheitlich nicht so gut. An Reiten ist nicht zu denken. Zwar läuft er nicht im Reitunterricht, aber bei den Mounted Games springt er immer wieder einmal ein. Seine unerschütterliche, gemächliche Art hat schon manchem Neuling den Einstieg erleichtert. Zudem hat Mascotte eine Pechsträhne. Zuerst verdrehte sie sich bei einem Sturz den Hals und musste am First Jumped passen. Kaum wieder ganz fit kriegte sie während des Camps einen Hufabszess von dem sie sich nicht so recht erholen kann. Und Hildegard ist noch nicht weit genug, dass die Mädchen frei mit ihr starten könnten. Zudem waren bei den Appenzellern (das Team, gegen welches die Dragons gestartet wären) zwei Reiterinnen in Quarantäne. So musste das Team in zwei Pairs aufgeteilt werden.

Aber es klappte und alle konnten starten:

Am Morgen stand Springen auf dem Programm.

Frei startete:

Alina Brodtbeck mit Bonnie Scarborough Fair

Scarlet war eigentlich ganz lieb aber doch deutlich schneller unterwegs als in Dübendorf. Alina war eine schnelle Scarlet nicht geheuer, so dass sie den erste Lauf abbrach. Beim zweiten Lauf rannte ich mit ihr mit, damit sie wieder etwas Vertrauen fassen konnte.

Am Führzügel startete:

Janina Kämpfer mit Rock Steady Teddy

Geführt von Jennifer Truniger rasten die zwei förmlich über den Parcours und setzten sich mit ein paar wenigen Hundertstels-Sekunden Vorsprung an die Spitze. Herzliche Gratulation zum Sieg!

Am Nachmittag kamen schliesslich die Mounties zum Einsatz.

U10 (am Führzügel)

Bonnie Mini-Dragons Livia Hartmann mit Rock Steady Teddy Leonie Hartmann mit Bonnie Scarborough Fair

Bonnie Mini-Griffins Nika Jovanovic mit Penny Lane Timea Yeslidag mit Hildegard

Während Penny, Scarlet und Teddy routiniert spielten, war es Hildegard zu Beginn gar nicht geheuer. Sie war völlig absorbiert von den vielen Eindrücken und unterhielt das Publikum mit ihrer sonoren Stimme. Ihr Wehklagen hallte über das ganze Turniergelände. Und sie machte das was Esel tun, wenn sie sich nicht sicher fühlen: Sie bleiben einmal stehen. So kamen die Mini-Griffins ab und zu etwas ins Stocken und mussten beim Sieg den Mini-Dragons den Vortritt lassen.

Danach folgten eigentlich die Teams, die nun zu Pairs geschrumpft waren.

Bonnie Griffins Elena Truniger mit Yuki Ewa Zuppinger mit The Chestnut Mare

Bonnie Dragons Amélie Bossi mit Bonnie Silks and Satins Noemi Dutler Lunespring Ben

Yuki hatte am Anfang noch etwas Angst, wenn sie alleine auf dem Spielfeld war und gab nach Hause mächtig Gas. Aber ansonsten spielten die Haaris (Chrunchy und Yuki) sehr gut und harmonierten von Spiel zu Spiel besser mit ihren Reiterinnen.

Ben war wieder einmal eine Klasse für sich. Er liebt es mit seinen Reiterinnen um den Sieg zu kämpfen. Schade, dass er nicht mit ihnen mitwachsen kann! Zusammen mit Silky, die ebenfalls sehr schnell aber manchmal einen Tick zu ungeduldig war und zwei sehr präzise spielenden Reiterinnen setzte sich unsere Sportskanone an die Spitze. Die Griffins wurden hinter den Appenzellern Dritte.

Und dann kamen nochmals Pairs, diesmal hoch offiziell:

Bonnie Unicorns Alma Bächtold mit Lunespring Ben Nyana Hellstern mit Penny Lane

Bonnie Griffins Anouk Bonomo mitYuki Luana Willimann mit Hildegard

Luana hätte eigentlich mit Pauli starten sollen, da ihr die anderen Ponys noch etwas zu schnell sind auf dem Spielfeld. Damit sie trotzdem mitmachen konnte, sprang Hildegard am Führzügel ein.

Bei den Unicorns harmonierten Reiterinnen und Ponys sehr gut. Nyana ritt an ihrem ersten Turnier noch etwas vorsichtig und Penny nahm wie immer Rücksicht auf ihre Reiterin. Alma und Ben holten dann jeweils wieder auf.

Yuki fand fand bei den Fortgeschrittenen gut ins Spiel und spielte nun zwar zügig aber nicht mehr so hektisch. So war sie für Anouk gut reitbar. Auch Hildegard hatte sich anklimatisiert. Es half sicher auch, dass ich sie diesmal führen konnte. Sie trabte ganz zufrieden hinter mir her.

Die Unicorns konnten das Turnier für sich entscheiden. Die Griffins kamen hinter den Water Horses auf den dritten Platz.

Nach einem spannenden Wettkampftag bei herrlichem Wetter machten wir uns wieder auf ins Hinterauli zurück zu reiten (Reiten ist gut – ich war mangels Pony zu Fuss unterwegs…)

PS: Am Montag habe ich Ben zum ersten Mal müde gesehen. Alle konnten einen schönen Spätsommertag auf der Weide geniessen und sich vom Wettkampftag erholen.

2021/12/06 13:41

First Jumped Dübendorf 2021

11. Julli 2021

Die Pferdesporttage Dübendorf mussten leider wegen des vielen Regens abgesagt werden. Die Organisatoren entschieden, das First Jumped trotzdem als Solo-Veranstaltung durchzuführen. Und so reisten wir mit vier Ponys bei perfektem Wetter – sonnig, warm aber nicht zu heiss – nach Dübendorf. Wo sonst reges Treiben herrscht und Dutzende Transporter stehen, war gähnende Leere. Dafür hatten die Ponys richtig viel Palatz und so wartete auf die Reiterinnen nebst dem Teich auch noch ein Wall. Leider musste Mascotte wegen Lahmheit zu Hause bleiben und sich von The Chestnut Mare vertreten lassen.

Es starteten: Alma Bächtold mit Lunespring Ben, Alina Brodtbeck mit Bonnie Scarborough Fair, Estella Durgnat mit The Chestnut Mare und Noemi Dutler mit Bonnie Silks and Satins

Als Erste war Crunchy an der Reihe. So alleine auf dem grossen Platz war es ihr gar nicht wohl. Sie beschloss, dass es das Beste sei, möglichst schnell zu den Anderen zu rennen. Schliessllich sprang sie den ersten Durchgang zusammen mit Ben. Auf den Zweiten verzichteten wir. Crunchy ist alleine noch recht unsicher und die Kinder können ihr in der Turniersituation noch nicht die Führung geben, die sie bräcuhte. Aber daran kann man ja noch arbeiten…

Noemi und Silky sprangen sehr sicher. Einfach mit dem Kompromiss, dass Silky den Teich nicht betreten musste. Aber zum Glück ist die Wasserpassage freiwillig und es gibz immer eine Alternative. Zwei fehlerfreie Ritte und eine gute Zeit im zweiten Durchgang sicherten Noemi und Silky den zweiten Platz. Sehr gut gemacht!

Auch Alma und Ben waren sicher und zügig unterwegs. Ben stürzte sich natürlich mutig in den durch den Dauerregen sehr tiefen Teich. Er schaffte es ohne Schnorchel zurück ans Trockene und die Zwei beendeten das Turnier auf dem tollen vierten Rang.

Für Alina war es das erste Turnier. Entsprechend flatterten die Nerven. Aber sie konnte sich auf Scarlet verlassen. Auch Scarlet mag den Teich nicht und ging wie immer über die alternative Strecke. Alina ritt für das erste Mal sehr sicher ud hatte nur zwei kleine Fehler im zweiten Durchgang.

Vielen Dank den Organisatoren, dass sie den Kindern trotz allem diese tolle Startmöglichkeit geboten hatten. Hoffen wir, dass nach Corona und Unwetter die Pferdesporttage Dübendorf nächstes Jahr wieder stattfinden können.

2021/07/24 14:02

Ponysporttag Tobel 2021

13. Juni 2021

Seit über eine Jahr fuhren wir zum ersten Ma wieder auswärts an ein Turnier. Die Bonnie Dragons traten, mit einer etwas neuen Besetzung an und am Morgen stand für drei Reiterinnen noch das Plauschspringen auf dem Programm.

Es starteten:

Springen:

Alma Bächtold mit Lunespring Ben, Estella Durgnat mit Mascotte, Noemi Dutler mit Bonnie Silks and Satins

Mounted Games:

Alma Bächtold mit Penny Lane, Amélie Bossi mit Bonnie Silks and Satins, Estella Durgnat mit Mascotte, Noemi Dutler mit Lunespring Ben, Elena Truniger mit The Chestnut Mare

Beim Springen zeigten alle drei Reiterinnen/Pony-Paare was sie gelernt hatten in den letzten Monaten. Alle drei beendeten beide Durchgänge fehlerfrei. Es waren durchwegs harmonische Ritte. Hut ab! Für Alma war es das erste Springturnier. Sie konnte auf die grosse Erfahrung von Ben, unserer kleinen Sportskanone zählen. Scotti steigerte sich enorm seit dem Heimturnier. Sie gab sich schon sehr routiniert.

Am Nachmittag spielten die Dragons mit den Appenzeller Sprintern (U 16) und dem Team Firewall (Open). Das Team Firewlal speite sehr schnell und eher hektisch. Scotti, die erst das zweite Mal an einem Mounted Games Turnier mitmachte, war dies nicht geheuer. Zudem wurde sie von einem Pony der Appenzeller (ein ebenfalls etwas überforderter Neuling) abgeschossen. Das war zu viel! Und wenn Scotti gestresst ist, schaltet sie in den Kampf-Modus. Zweimal musste ich auf das Spielfeld, damit die Situation nicht eskalierte. Zum Glück gewöhnte sich Scotti nach und nach an die Situation und spielte zum Schluss recht ordentlich. Mit einem Pony, welches sich dazu entschlossen hat, seine Haut so tuer wie möchtlich zu verkaufen Mounted Games zu spielen, ist eine grosse Aufgabe. Estella kann stolz auf ihre Leistung sein. Unsere Routiniers Ben, Penny und Silky spielten top, ebenso ihre Reiterinnen.

Crunchy kämptfe mit einem anderen Problem: Die Wiese war abschüssig, dummerweise Richtung Ziel. Crunchy, die eh nicht so gerne alleine ist, tendiert dazu heimwärts etwas Gas zu geben. Eigentlich kein Problem, solange dies nicht hanbabwärts passiert! Crunchy kam angerollt, wie eine rote Lawine. Ich glaube, sie hätte nicht bremsen können, auch wenn sie gewollt hätte. Aber auch für dieses Problem fanden wir eine Lösung: Bei gegenläufigen Spielen lief Crunchy immer hangaufwärts. Und ansonsten musste Elena ihr Pony langsam reiten. Diese Turnier war für die Mädchen eine Herausforderung, zumal auch eher schwierige Spiele gespielt wurden. Sie machten ihre Sache sehr gut und landeten auf dem zweiten Platz hinter dem Team Firewall.

VIelleicht lagen auch alle Probleme daran, dass wir in der ganzen Hektik der Woche vor dem Turnier – Unwetter lässt grüssen – Speedy unser Maskottchen zu Hause vergessen hatten!

Es war schön wieder einmal mit den Ponys auf Turnier zu fahren. Vielen Dank den Organisatoren!

2021/07/24 13:39

Tagesritt 2021

13. Mai 2021

Als erster Event im Jahr 2021 war der traditionelle Tagesritt geplant. Ich sah dem Ritt mit gemischten Gefühlen entgegen: Neun Mädchen hatten sich angemeldet, dass hiess alle Schulponys kamen mit. Da ich Bonnie Milky Way nicht alleine mit den Ziegen zurücklassen konnte, musste er uns als Handpony begleiten. Milky Way ist leider sehr angespannt und schreckhaft im Gelände. Ausserdem waren die Wetterprognosen nicht gerade berauschend.

Am Morgen zog ein langer Tross von Ponys und unternehmungslustigen Reiterinnen los, Richtung Sitzberg. Der Weg sollte uns ins Neubrunner-Tal führen und dann hinauf zur Feuerstelle Forst (der einzigen in der Gegend wo man elf Ponys anbinden kann). Nach der Mittagspause wieder hinunter nach Turbenthal, nur um auf der anderen Talseite die lange Steigung zur Burgruine Breitlandenberg zu erklimmen. Und zu guter Letzt mussten wir wieder steil hinunter ins Steinenbachtal. Gute Kondition der Ponys war da Voraussetzung. Unsere Ponys meisterten dies spielend. Sie hatten sogar noch soviel «Pfupf», dass wir sie jeweils auf den Trabstrecken zu einem gemässigten Tempo ermahnen mussten.

Wie immer gab es für die Mächen zwei Knackpunkte: Kartenlesen ud ein Feuer entfachen. Im Kartenlesen haben sie sich gesteigert, beim Feuermachen gibt es noch Luft nach oben. Aber mit etwas Unterstützung konnten doch noch Bratwürste und Schlagebrot über dem Feuer brutzeln.

Auf unsere trittsicheren Ponys ist einfach immer Verlass. Eine kurze Strecke war etwas crosscoutry-mässig. Schön, wenn sich die Reiterinnen auf ihre vierbeinigen Lehrmeister verlassen können. Und der steile Abstieg ins Steinenbachtal wäre eigentlich problemlos gewesen, zumindest ohne unser typischer Lehmboden (feucht vom Regen). Die Poys stellten einfach ihre Hufe etwas breiter und rutschten wo nötig wie Schlitten ganz ruhig abwärts. Die Kinder waren aufgeregter als die Ponys.

Apropos Aufregung. In der voralpinen Hügelzone muss man sich einfach mit Kühen auf den Wiesen arrangieren. Aber an diesem Tag standen auf jeder Weide, an der wir vorbei mussten unternehmungslustige Teenager, die mit unseren Ponys spielen wollten – wenigsten trugen nicht alle Glocken.

Nach acht Stunden kehrten wir zurück ins Hinterauli

Und Milky Way? Dank Pagajs Geduld und ruhiger Führung hat er das grosse Abenteuer unbeschadet überstanden. Ohne Pauli, der seine Herde immer sicher durch alle tatsächlichen und eingebildeten Gefahren führt, wären solche Ausflüge kaum denkbar. Vielen Dank meinem weltbesten Ausreit-Führpony!

Sogar das Wetter spielte mit. Die Regenfront zog haarscharf an uns vorbei. Der Himmel wurde zeitweise schwarz und es windete, aber wir blieben trocken.

2021/05/25 10:32

Tagesritt 2019

29. September 2019

An diesem Wochenende jagte ein Höhepunkt den anderen. Wegen Pagajs Lahmheit musste der Tagesritt um zwei Wochen verschoben werden. Also fanden sich am Sonntagmorgen acht Reiterinnen ein, die jüngste von ihnen neun Jahr alt, um ihre Ponys für den Tagesritt vorzubereiten. Bei wahrem Kaiser-Wetter brachen wir auf in Richtung Sternenberg. Tagesritt bedeutet für unsere treuen Ponys nicht nur lange Strecken zurück zu legen, sondern auch beträchtliche Höhenmeter zu überwinden. Kurz gesagt, entweder geht es rauf oder runter. Aber wie immer schienen die Ponys den Ausflug zusammen in der Gruppe zu geniessen – Schulreise für Schulponys sozusagen. Auf der Höhe bot sich uns eine wunderschöne Aussicht. Es herrschte gute Fernsicht und so konnte man hinter der Hügellandschaft des Zürcher Oberlandes das Alpenpanorama bestaunen. Und auf der anderen Seite sahen wir bis weit ins Mittelland hinunter. Beim Rastplatz angekommen, durften die Ponys ausgiebig grasen. Danach dösten sie zufrieden im Wäldchen neben der Feuerstelle. In der Zwischenzeit versuchten sich Ewa und Jennifer im Feuermachen. Naja, da gäbe es noch Luft nach oben… Aber zu guter Letzt wurden Würste und Schlangenbrot doch noch mehr oder weniger gar. Gestärkt ging es weiter. Der letzte Anstieg führte uns wieder in vertrautes Terrain und zwar auf einem Weg auf dem die Ponys oft galoppieren dürfen. Und prompt spitzten alle die Ohren. Warum sie nach einem so langem Ritt noch Lust hatten den Hügel hochzupreschen war mir zwar ein Rätsel, aber Kinder und Ponys genossen den Galopp in der Gruppe. Nach sieben Stunden kamen wir wieder im Hinterauli an.

2021/03/08 13:28