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 Reiten lernen  The Pony Club

News

Ponysporttag Tobel 2021

13. Juni 2021

Seit über eine Jahr fuhren wir zum ersten Ma wieder auswärts an ein Turnier. Die Bonnie Dragons traten, mit einer etwas neuen Besetzung an und am Morgen stand für drei Reiterinnen noch das Plauschspringen auf dem Programm.

Es starteten:

Springen:

Alma Bächtold mit Lunespring Ben, Estella Durgnat mit Mascotte, Noemi Dutler mit Bonnie Silks and Satins

Mounted Games:

Alma Bächtold mit Penny Lane, Amélie Bossi mit Bonnie Silks and Satins, Estella Durgnat mit Mascotte, Noemi Dutler mit Lunespring Ben, Elena Truniger mit The Chestnut Mare

Beim Springen zeigten alle drei Reiterinnen/Pony-Paare was sie gelernt hatten in den letzten Monaten. Alle drei beendeten beide Durchgänge fehlerfrei. Es waren durchwegs harmonische Ritte. Hut ab! Für Alma war es das erste Springturnier. Sie konnte auf die grosse Erfahrung von Ben, unserer kleinen Sportskanone zählen. Scotti steigerte sich enorm seit dem Heimturnier. Sie gab sich schon sehr routiniert.

Am Nachmittag spielten die Dragons mit den Appenzeller Sprintern (U 16) und dem Team Firewall (Open). Das Team Firewlal speite sehr schnell und eher hektisch. Scotti, die erst das zweite Mal an einem Mounted Games Turnier mitmachte, war dies nicht geheuer. Zudem wurde sie von einem Pony der Appenzeller (ein ebenfalls etwas überforderter Neuling) abgeschossen. Das war zu viel! Und wenn Scotti gestresst ist, schaltet sie in den Kampf-Modus. Zweimal musste ich auf das Spielfeld, damit die Situation nicht eskalierte. Zum Glück gewöhnte sich Scotti nach und nach an die Situation und spielte zum Schluss recht ordentlich. Mit einem Pony, welches sich dazu entschlossen hat, seine Haut so tuer wie möchtlich zu verkaufen Mounted Games zu spielen, ist eine grosse Aufgabe. Estella kann stolz auf ihre Leistung sein. Unsere Routiniers Ben, Penny und Silky spielten top, ebenso ihre Reiterinnen.

Crunchy kämptfe mit einem anderen Problem: Die Wiese war abschüssig, dummerweise Richtung Ziel. Crunchy, die eh nicht so gerne alleine ist, tendiert dazu heimwärts etwas Gas zu geben. Eigentlich kein Problem, solange dies nicht hanbabwärts passiert! Crunchy kam angerollt, wie eine rote Lawine. Ich glaube, sie hätte nicht bremsen können, auch wenn sie gewollt hätte. Aber auch für dieses Problem fanden wir eine Lösung: Bei gegenläufigen Spielen lief Crunchy immer hangaufwärts. Und ansonsten musste Elena ihr Pony langsam reiten. Diese Turnier war für die Mädchen eine Herausforderung, zumal auch eher schwierige Spiele gespielt wurden. Sie machten ihre Sache sehr gut und landeten auf dem zweiten Platz hinter dem Team Firewall.

VIelleicht lagen auch alle Probleme daran, dass wir in der ganzen Hektik der Woche vor dem Turnier – Unwetter lässt grüssen – Speedy unser Maskottchen zu Hause vergessen hatten!

Es war schön wieder einmal mit den Ponys auf Turnier zu fahren. Vielen Dank den Organisatoren!

2021/07/24 13:39

Tagesritt 2021

13. Mai 2021

Als erster Event im Jahr 2021 war der traditionelle Tagesritt geplant. Ich sah dem Ritt mit gemischten Gefühlen entgegen: Neun Mädchen hatten sich angemeldet, dass hiess alle Schulponys kamen mit. Da ich Bonnie Milky Way nicht alleine mit den Ziegen zurücklassen konnte, musste er uns als Handpony begleiten. Milky Way ist leider sehr angespannt und schreckhaft im Gelände. Ausserdem waren die Wetterprognosen nicht gerade berauschend.

Am Morgen zog ein langer Tross von Ponys und unternehmungslustigen Reiterinnen los, Richtung Sitzberg. Der Weg sollte uns ins Neubrunner-Tal führen und dann hinauf zur Feuerstelle Forst (der einzigen in der Gegend wo man elf Ponys anbinden kann). Nach der Mittagspause wieder hinunter nach Turbenthal, nur um auf der anderen Talseite die lange Steigung zur Burgruine Breitlandenberg zu erklimmen. Und zu guter Letzt mussten wir wieder steil hinunter ins Steinenbachtal. Gute Kondition der Ponys war da Voraussetzung. Unsere Ponys meisterten dies spielend. Sie hatten sogar noch soviel «Pfupf», dass wir sie jeweils auf den Trabstrecken zu einem gemässigten Tempo ermahnen mussten.

Wie immer gab es für die Mächen zwei Knackpunkte: Kartenlesen ud ein Feuer entfachen. Im Kartenlesen haben sie sich gesteigert, beim Feuermachen gibt es noch Luft nach oben. Aber mit etwas Unterstützung konnten doch noch Bratwürste und Schlagebrot über dem Feuer brutzeln.

Auf unsere trittsicheren Ponys ist einfach immer Verlass. Eine kurze Strecke war etwas crosscoutry-mässig. Schön, wenn sich die Reiterinnen auf ihre vierbeinigen Lehrmeister verlassen können. Und der steile Abstieg ins Steinenbachtal wäre eigentlich problemlos gewesen, zumindest ohne unser typischer Lehmboden (feucht vom Regen). Die Poys stellten einfach ihre Hufe etwas breiter und rutschten wo nötig wie Schlitten ganz ruhig abwärts. Die Kinder waren aufgeregter als die Ponys.

Apropos Aufregung. In der voralpinen Hügelzone muss man sich einfach mit Kühen auf den Wiesen arrangieren. Aber an diesem Tag standen auf jeder Weide, an der wir vorbei mussten unternehmungslustige Teenager, die mit unseren Ponys spielen wollten – wenigsten trugen nicht alle Glocken.

Nach acht Stunden kehrten wir zurück ins Hinterauli

Und Milky Way? Dank Pagajs Geduld und ruhiger Führung hat er das grosse Abenteuer unbeschadet überstanden. Ohne Pauli, der seine Herde immer sicher durch alle tatsächlichen und eingebildeten Gefahren führt, wären solche Ausflüge kaum denkbar. Vielen Dank meinem weltbesten Ausreit-Führpony!

Sogar das Wetter spielte mit. Die Regenfront zog haarscharf an uns vorbei. Der Himmel wurde zeitweise schwarz und es windete, aber wir blieben trocken.

2021/05/25 10:32

Tagesritt 2019

29. September 2019

An diesem Wochenende jagte ein Höhepunkt den anderen. Wegen Pagajs Lahmheit musste der Tagesritt um zwei Wochen verschoben werden. Also fanden sich am Sonntagmorgen acht Reiterinnen ein, die jüngste von ihnen neun Jahr alt, um ihre Ponys für den Tagesritt vorzubereiten. Bei wahrem Kaiser-Wetter brachen wir auf in Richtung Sternenberg. Tagesritt bedeutet für unsere treuen Ponys nicht nur lange Strecken zurück zu legen, sondern auch beträchtliche Höhenmeter zu überwinden. Kurz gesagt, entweder geht es rauf oder runter. Aber wie immer schienen die Ponys den Ausflug zusammen in der Gruppe zu geniessen – Schulreise für Schulponys sozusagen. Auf der Höhe bot sich uns eine wunderschöne Aussicht. Es herrschte gute Fernsicht und so konnte man hinter der Hügellandschaft des Zürcher Oberlandes das Alpenpanorama bestaunen. Und auf der anderen Seite sahen wir bis weit ins Mittelland hinunter. Beim Rastplatz angekommen, durften die Ponys ausgiebig grasen. Danach dösten sie zufrieden im Wäldchen neben der Feuerstelle. In der Zwischenzeit versuchten sich Ewa und Jennifer im Feuermachen. Naja, da gäbe es noch Luft nach oben… Aber zu guter Letzt wurden Würste und Schlangenbrot doch noch mehr oder weniger gar. Gestärkt ging es weiter. Der letzte Anstieg führte uns wieder in vertrautes Terrain und zwar auf einem Weg auf dem die Ponys oft galoppieren dürfen. Und prompt spitzten alle die Ohren. Warum sie nach einem so langem Ritt noch Lust hatten den Hügel hochzupreschen war mir zwar ein Rätsel, aber Kinder und Ponys genossen den Galopp in der Gruppe. Nach sieben Stunden kamen wir wieder im Hinterauli an.

2021/03/08 13:28

Willkommen Scotti!

8. Januar 2020

Einige Reitschülerinnen sind nun definitiv aus den kleineren Ponys hinausgewachsen und Pagaj ist für die meisten Kinder zu dominant. Deshalb habe ich mich nach langem Hin- und Her dazu entschlossen, mich nach einem grösseren Pony umzusehen. Nach intensiver Suche habe ich mich für Mascotte genannt Scotti entschieden. Scotti ist sechsjährig und stammt ursprünglich aus Belgien. Nach ihrem Äusseren zu schliessen fliesst wohl viel Dülmener-Blut in ihren Adern. Scotti lebt sich nun langsam in unserem Pony Club ein. Danach ist sie hoffentlich nicht nur unser Maskottchen, sondern wird das Pony-Team tatkräftig unterstützen.

2021/03/08 13:27

Plauschturnier

5. Juli 2020

Zum ersten Mal führten wir ein club-internes Plauschturnier durch. Nicht auf unseren abschüssigen Weiden sondern auf dem Hundeplatz im Wiesental zwischen Wila und Turbenthal (früher immerhin einmal ein Springplatz). Und es kam gleich nochmals zu einer Premiere: Seit mindestens 25 Jahren bevölkerte für ein paar Stunden kein Pony mehr das Hinterauli. Ein lange Karawane mit sämtlichen Ponys zog gen Turbenthal.

Zuerst stand das Springen auf dem Programm. In der ersten Kategorie durften jeweils zwei Reiterinnen-Pony-Paare zusammen den Parcours bewältigen. Ein idealer Einstieg für drei Mädchen, die noch nie an einem Turner teilgenommen hatten. Und für Bonnie Milky Way, der zum ersten Mal an einem Anlass mitmachte. Elena ritt unseren kleinen Hüpf-Gummi sehr konzentriert und er benahm sich richtig gesittet, so gesittet, dass er wohl auch beim Heimturnier dabei sein wird.

Danach wurde der Parcours «ganz normal» über 30 cm bzw. 50 cm in Angriff genommen. Auch für Mascotte war dieses Turnier eine Premiere. Ihr schien das Ganze Spass zu machen. Sie drückte jedoch mächtig aufs Gas und ihre Reiterinnen mussten sich ab und zu durchsetzen, damit Scotti das Heft nicht in die Hand nahm. Mit Estella schaffe sie einen Nullfehlerritt. Für Licia, die zum ersten Mal startete, war es keine leichte Aufgabe mit Scotti zu springen. Aber die beiden meistern den Parcours sehr gut. Es gab erstaunlich viele Nullfehlerritte. So musste das Stechen entscheiden. Sobald es auf Zeit ging, begannen die Nerven zu flattern und es kam zum einen oder anderen Fehler. Der Sieg ging knapp an Noemi und Lunespring Ben.

Bei den Mounted Games starteten die Neulinge (Bonnie Griffins) gegen die Routiniers (Bonnie Dragons). Beide Teams spielten sehr konzentriert und machten wenig Fehler. Und ein, zwei Mal schafften es die Griffins, dass die Dragons doch etwas nervös wurden. Aber letztendlich war klar, wer den Sieg davon tragen würde. Für die Griffins war es eine tolle Hauptprobe für das Heimturnier. Scotti hat bewiesen, dass sie auch Talent für die Mounted Games hat.

Das Plauschturnier war ein voller Erfolg. Die Mädchen lieferten sich einen spannenden Wettkampf, das Wetter war prächtig und die Bremsen hielten sich dank Westwind in erträglichen Grenzen.

Schliesslich machten wir uns auf für den einstündigen Ritt nach Hause.

Zuhause angekommen durften die Ponys für die Nacht auf die Weide. Kaum waren sie auf der Weide kamen Zick und Zwerg angerannt. Sie hatten wohl ihre hornlosen WG-Mitbewohner vermisst.

2021/03/06 13:20