Webseiten-Werkzeuge


Ponysporttag Wila 2018

9. September 2018

Auf dieses Datum hatten viele Kinder hingefiebert: unser Heimturnier. Für einige junge Reiterinnen das erste Turnier überhaupt. Entsprechend hoch ging die Nervositätskurve.
Früh morgens wurden die Ponys bereit gemacht und rund 50 Minuten zum Turniergelände auf der Schochenwiese in Wila-City geritten.

Am Morgen standen die Mounted Games auf dem Programm. Bei den U16 wagten sich die Bonnie Griffins das erste Mal auf das Spielfeld: Jennifer mit Strolch – beides Neulinge, Estella und Pagaj – beides Neulinge, Ewa und Senateview Tilly-Boo – Reiterin ein Neuling, Pony vor 3 Jahren an einem Turnier mitgemacht und Elena und Bonnie Tangerine Moon – Reiterin ein Neuling, Pony ein Vollprofi. Die Ausgangslage war also spannend.

Jennifer und Strolch spielten schon erstaunlich routiniert. Strolch gefielen die Mounted Games besser als die Gehorsamsprüfung, da er mit vielen Ponys auf dem Spielfeld sein durfte. Auch Ewa und Tilly-Boo spielten sehr sicher und machten wenig Fehler. Elena war etwas zu ehrgeizig und ging die Spiele zu schnell an, was zum einen oder anderen Fehler führte. Ausserdem schaltete Ginny in den Wettkampfmodus und war schneller und ungeduldiger als im Training. Aber Elena schlug sich tapfer und im zweiten Lauf fanden beide einen guten Rhythmus. Estella spielte präzise und sicher und Pauli blieb wie immer cool. Getreu seinem Motto «Nur nicht hetzen, ich bin an der Arbeit und nicht auf der Flucht» ging er mal Schritt, mal im Trab und ab und zu sogar im Galopp über das Spielfeld, je nach Lust und Laune. Und er liess sich von Estellas Treiben kaum vom gewählten Tempo abbringen. Bald feuerten ihn Publikum und Speaker an. Pauli war nicht das schnellste, dafür aber bald das berühmteste Pony auf dem Turnierplatz!
Die Griffins landeten auf den vierten und damit letzten Rang. Sie konnten aber trotzdem mit ihrer Leistung zufrieden sein. Dieses Team hat Zukunft.

Die Führzügel-Mounties starteten in Zweier-Teams:

Bonnie Dragons: Noemi Dutler mit Lunespring Ben und Alma mit Rock Steady Teddy

Bonnie Unicorns: Livia mit Penny Lane und Ciara mit Bonnie Scarborough Fair

Alma und Noemi spielten schon sehr sicher, hatten Spass an ihren schnellen Ponys und konnten das Turnier hochverdient für sich entscheiden.

Livia und Ciara waren die jüngsten Reiterinnen ihrer Kategorie. Sie spielten daher etwas langsamer aber hochkonzentriert und landeten auf dem vierten und letzten Platz.

Am Nachmittag folgte das Plauschspringen über 30 cm. Ein Durchgang ohne und ein Durchgang mit Zeitmessung.

Zuerst galt es für die Führzügel-Springer ernst. Für Noemi Lüthi und Chiara war es das erste Turnier. Und auch für Tilly-Boo war es das erste Springturnier. Sowohl Noemi und Tilly-Boo als auch Chiara und Teddy blieben bei beiden Durchgängen fehlerlos. Die Rennmaus war jedoch noch ein Quäntchen schneller und so landeten Chiara und Teddy auf dem dritten und Noemi und Tilly-Boo auf dem vierten Rang.

Bei den «Grossen» wurde es wieder spannend: Bonnie Silks and Satins startete zum ersten Mal an einem Turnier.
Sie war erstaunlich cool und beendete beide Durchgänge ohne Fehler, sicher geritten von Jennifer. Wenn man Silky mit ihrem typischen Hunter-Galopp im Parcours sah, sah sie ihrem Vater Harwoods Simple Simon zum Verwechseln ähnlich. Es war als ob Simon ein bisschen mit galoppieren würde! Ebenfalls am Start waren die beiden anderen Simon-Töchter – eine Familienangelegenheit sozusagen: Scarlet, geritten von Ewa und Ginny geritten von Amélie.
Amélie Ginny absolvierten ihren Parcours sehr sicher, effizient und fehlerfrei.
Ewa und Scarlet waren ebenfalls gut unterwegs, bei einem Hindernis entschied sich Scarlet im allerletzten Moment um und wich aus, sodass Ewa das Gleichgewicht verlor. Für diesen Durchgang wurden sie disqualifiziert, durften aber zum zweiten Durchgang starten. Diesen meisterten die zwei problemlos und fehlerfrei.

Amélie und Ginny wurden Zweite, Jennifer und Silky wurden Dritte und Ewa und Scarlet Sechste und Letzte.

Hochzufrieden, um viele Erfahrungen reicher und mehr oder weniger müde, wurden die Ponys wieder für den Heimritt gesattelt.