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Ponyrennen Frauenfeld 2017

25. Juni 2017

Und wieder rief die Rennbahn. Diesmal ging es nach Frauenfeld. Nach dem Rennen mussten wir noch einen guten Bekannten beim Ponyreiten vertreten. Also kam Penny Lane mit, unser super braves Kinderpony. Dafür musste Bonnie Tangerine Moon zu Hause bleiben. Sie war am Vortag sehr schlapp und ging hinten nicht ganz sauber. Die grosse Frage war, ob Rock Steady Teddy nach dem Rennen in Stimmung sein würde, mit kleinen Kindern im Kreis zu laufen. Aber unsere Rennmäuse sind derzeit ein bisschen reduziert: Hallmarked Mi Gilded Dior kann wegen Hufproblemen seit einem Jahr nicht mehr geritten werden und Lunespring Ben musste am Samstag wegen Schlundverstopfung notfallmässig ins Tierspital, wo er bis Montag bleiben musste. Also brauchten wir Teddy.
Das A-Pony-Feld war diesmal aussergewöhnlich gross mit neun Startern. Das kleine Shetty, das am Trainingstag dabei war, wagte seinen ersten Start. Ausserdem war ein Pony wieder dabei, welches wie Penny äusserst brav aber nicht besonders schnell ist. Also konnten wir hoffen, dass Teddy nicht Letzter werden würde. Weit gefehlt, Teddy und Luisa zeigten ihr bisher bestes Rennen. Sie gingen vom Start los wie die Feuerwehr, Luisa ritt eine gute Linie und die Puste reichte, um das Tempo bis zum Ziel zu halten. Und so schafften sie es, das Rennen auf dem zweiten Platz zu beenden. Einfach unglaublich!
Nach dem Rennen durften Teddy und Penny noch ein bisschen beim Transporter, der gleich neben den Rails stand grasen, bevor sie im Transporter ihr Mittags-Heu geniessen konnten. Das ging solange gut, bis die Ponytraber auf die Zielgerade kamen. Teddy startete durch und lief mit den anderen Ponys mit. Ein Rennen ohne ihn geht gar nicht… Nach dem Mittagessen wurden die Ponys für das Ponyreiten bereit macht. Und wieder gab es einen Zieleinlauf, diesmal der grossen Galopper. Teddy war ausser sich und tobte, als er nicht mit durfte.
Auf Penny war wie immer Verlass und sie trug die Kinder brav im Kreis. Teddy reagierte zuerst bei jedem Feld, dass über die Rennbahn lief heftig. Irgendwann schickte er sich aber in die Tatsache, dass nun seine Qualitäten als Rennpony nicht mehr gefragt waren und er Kinderpony spielen musste. Schliesslich schaute er den Galoppern nur noch (sehnsüchtig?) nach, machte aber brav seinen Job. Es kamen allgemein sehr wenig Kinder und so schoben Führer und Ponys eine recht ruhige Kugel, bis wir um halb fünf aufbrachen.