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Farewell Tilly-Boo

11. Dezember 2018

Heute mussten wir einem ganz besonderen Pony für immer Adieu sagen: Senateview Tilly-Boo erkrankte an einem Tumor im Darm, der sie innerhalb eines Monats völlig auszehrte.

Tilly-Boo war eine kleine Schönheit, die alle Blicke auf sich zog. Aber auch charakterlich war sie sehr besonders.

Tilly-Boo kam vor fast siebzehn Jahren in der Nähe der nordenglischen Stadt Doncaster zur Welt. Leider verfügte das Gestüt über keine Weiden, so dass Tilly-Boo bis sie als Sechsjährige zu uns kam fast ausschliesslich in einer Box lebte. Mit Folgen:
Das erste halbe Jahr konnte sie kaum eine Minute ihre Hufe still halten. Sie war regelrecht hyperaktiv.
Wie man sich in einer Herde verhielt, wusste sie nicht. Und bis zuletzt war sie eher unsicher und konnte nur mit gewissen Ponys im Offenstall leben. Weide und Paddock ging zum Glück recht schnell.
Beim Reiten konnte sie sich schlicht nicht konzentrieren – jeder Vogel der vorbei flog brauchte ihre ganze Aufmerksamkeit. Ausserdem war sie eine Kleberin und im Umgang ein kleiner Rüpel, ihren prinzensinnenhaften Aussehen zum Trotz.
Jedoch war sie immer äusserst charmant und versuchte ihren Möglichkeiten entsprechend alles richtig zu machen.
Und so mauserte sich Tilly-Boo nach und nach zu einem top Pony Club Pony: Sie war immer motiviert und sehr vielseitig begabt, wobei ihre Leidenschaft eindeutig den Mounted Games und dem Springen galt.

Vor vier Jahren magerte sie schon einmal ab und war entkräftet. Nach vielen Abklärungen blieb der Verdacht auf einen Tumor. Hochdosiertes Kortison und Tilly-Boos Kämpferherz schafften es das Ruder noch einmal herum zu reissen. Dieses Mal musste sich die kleine Kämpferin geschlagen geben.

Mit Tilly-Boo ging eine einzigartige Persönlichkeit. Es ist tröstlich zu wissen, dass sie in den Herzen von ganz vielen Kindern und Jugendlichen weiterleben wird.

Ponyrennen Maienfeld 2018

14. Oktober 2018

Ein letztes Mal in diesem Jahr machten wir uns auf zu einem Wettkampf. Das letzte Ponyrennen markierte auch das Ende einer intensiven Turniersaison.
Die Anfahrt auch die wunderbar herbstliche Landschaft, vor allem dem Wallensee entlang war einfach nur schön – und die Kulisse der Rennbahn mit dem Dorf Maienfeld, den Reben und den Bergen war nicht mehr zu toppen.
Aber natürlich waren wir nicht nur da, um die schöne Gegend zu geniessen. Die A-Ponys stellten mit zwölf Startern das grösste Feld des ganzen Renntages. Der Start verlief fast traumhaft geordnet und ruhig. Unsere drei kleinen Feger kamen gut vom Start weg. Elena konnte Lunespring Ben gut auf der Innenbahn halten und war lange in der Spitzengruppe. Zum Schluss musste Ben doch den langbeinigeren Ponys den Vortritt lassen, kam aber auf den sehr guten sechsten Rang. Amélie und Rock Steady Teddy wurden Achte, Dorian und Penny Lane Neunte. Ein toller Abschluss für ReiterInnen und Ponys!

Vielen Dank den Organisatoren der Ponyrennen für diese tolle Saison. Die Kinder haben viel gelernt und viel erlebt.

2. Ponyrennen Avenches 2018

15. September 2018

Zum dritten Mal in dieser Saison machten wir uns auf nach Avenches. Für Avenches war das A-Pony-Feld mit neun Starter erstaunlich gross. Leider war der Start wieder gleich chaotisch wie das letzte Mal auf dieser Bahn, allerdings mit dem erfreulichen Unterschied das Lunespring Ben und Rock Steady Teddy dieses Mal problemlos zwischen den weiter vorne stehenden Startern hindurch flitzen konnten.
Ben und Teddy gaben alles, konnten den Abstand nicht mehr ganz einholen. Und so wurden Amélie und Teddy Sechste und Elena und Ben Siebte. Dorian und Penny Lane hatten wieder mehr Glück beim Start und wurden Achte. In Avenches gibt Penny immer alles. Auf dieser Rennbahn will sie einfach nicht letzte werden!

Ginny geht in den Ruhestand

Mit dem Ende des Heimturniers endete auch Bonnie Tangerine Moons Zeit als Reitpony. Wenige Tage nach dem Turnier kam leider die niederschmetternde Diagnose, dass nun auch das zweite Auge erkrankt ist. Und nicht nur das, Ginny hat auf ihrem verbliebenen Auge nur noch eine Sehkraft von 40 – 50 %. Kaum zu glauben, dass Ginny nie mehr dabei sein wird bei unseren Pony Club Aktivitäten. Seit sie 5jährig ist, war sie immer mit von der Partie: egal ob Ausritte, Springen oder Flatwork, ob Reiterspiele oder Quadrillenvorführungen – Ginny liebte die Abwechslung und war immer mit Feuereifer bei der Sache. Und sie genoss es auf Turniere zu gehen, am liebsten natürlich Mounted Games.
Wenn ich gewusst hätte wie schlimm es um Ginnys Auge steht, hätte ich sie niemals mitgenommen zum Heimturnier. Aber es war wohl ein Abschluss nach Ginnys Gusto. Hier sind nun die letzten Fotos von Ginny als Reitpony. Kaum zu glauben, dass sie zu Dreiviertel blind ist. Hut ab vor diesem einmaligen Pony.

Die Erkrankung lässt sich leider kaum mehr aufhalten. Bleibt zu hoffen, dass Ginny ihre Sehkraft so langsam verliert, dass sie noch einige Zeit ihr wohlverdientes Gnadenbrot geniessen kann. Sie hätte es so sehr verdient!