Webseiten-Werkzeuge


Angebot

 Reiten lernen  The Pony Club  Wettkampfteam  Zucht

News

Galopptraining auf dem Pfannenstiel

5. November 2017

Nicht gerade der ideale Tag für ein Probetraining auf einer Galoppbahn, könnte man denken. Aber Ponyreiterinnen, die den Luxus einer Reithalle nicht kennen, sind wetterfest. Ausserdem hatte das Wetter zwei entscheidende Vorteile: Erstens die Rennmäuse schwitzten nicht trotz schon recht flauschigem Fell und zweitens hatten wir die Galoppbahn ganz für uns alleine. So luden wir auf dem nassen und sehr windigen Pfannenstiel unsere Ponys aus. Rock Steady Teddy und Lunespring Ben waren in absoluter Hochstimmung, Hollowmoor White Sandy fand alles noch ein bisschen unheimlich und war froh um seine Kumpels. Und die beiden Damen Bonnie Scarborough Fair und Senateview Tilly-Boo fanden das Wetter doch etwas garstig.
Im Gänsemarsch ging es durch den Wald auf die Bahn: Luisa mit Teddy, Elena mit Ben, Amélie mit Sandy, Jennifer mit Tilly-Boo und Aurelia mit Scarlet. Nach Aufwärm-Übungen im Schritt, Trab und ruhigem Galopp (mässig ruhig bei den Rennmäusen…) kam endlich der grosse Moment: so richtig Gutzi geben: Ben und Teddy lieferten sich ein Kopf-an-Kopf-Rennen, gefolgt von Sandy, der mit seinen beiden Kumpels zwei gute Zugpferden hatte. So ein Zugpferden fehlte den Reitponys. Und so gondelten sie gemächlich über die Rennbahn – sie wurden definitiv noch nicht vom grossen Ehrgeiz gepackt.
Das Training war eine gute Erfahrung für die unerfahrenen Ponys und Reiterinnen. Und Regen und Wind hatten alle schnell vergessen, zumal die Bodenverhältnisse super waren.

Absage Ponyrennen Maienfeld

Leider musste das Final der Ponygalopper am kommenden Sonntag in Maienfeld abgesagt werden. Somit ist die diesjährige Rennsaison zu Ende. Es waren erlebnisreiche, spannende Monate, die wir in vollen Zügen genossen haben.
Eindrücklich war natürlich unser super Rock Steady Teddy der seinem für Rennen ungünstigem Körperbau zum Trotz die ganze Saison konstant vorne mitgemischt hat und nun verdient den Cup auf dem zweiten Platz beendet, nur ganz knapp hinter der Siegerin. Luisa hat es verstanden immer präziser und taktisch geschickter zu reiten und konnte so das Beste aus ihrem kleinen, ehrgeizigen Pony herausholen. Herzliche Gratulation den beiden.
An dieser Stelle möchte ich mich ganz herzlich bei allen bedanken, die mit vielen Stunden Arbeit dieser Rennsaison ermöglicht haben. Ohne sie wäre es unmöglich, dass die Kinder diesen faszinierenden Sport ausüben könnten, bei dem sie so viel erleben und lernen können. Vielen Dank!

2. Renntag in Avenches 2017

16. September 2017

Im Rahmen des grossen Pferdesportanlasses Equus Helveticus war am Samstag 16. September die Rennbahn Avenches ganz in der Hand der Ponytraber und Ponygalopper.
Rock Steady Teddy hatte im A-Ponyfeld nebst drei alten Bekannten wieder ein kleines Shetty-Gspänli, das sein erstes Rennen bestritt. Wie immer gingen Luisa und Teddy am Start los wie die Feuerwehr. Luisa ritt taktisch sehr geschickt und konnte den zweiten Platz bis über die Ziellinie retten. Ein tolles Rennen. An dieser Stelle muss einmal gesagt werden, dass die Ponyrennen in Sachen Spannung den Grossen in nichts nachstehen. Die jungen Reiterinnen schenken sich nichts und kämpfen um jeden Meter.
Jennifer gelang mit Bonnie Tangerine Moon ein guter Start, leider konnte sie dien Elan nicht bis zum Ziel durchhalten und so liefen sie wieder mit grossem Abstand zum Feld ein.

Der Countdown tickt, noch ein Rennen bis Saisonende.

Ponysporttag Wila 2017

10. September 2017

Auf dieses Datum haben ganz viele Kinder hingefiebert: unser Heimturnier auf der Schochenwiese in Wila. Für viele das allererst Turnier in ihrer noch jungen Reitkarriere! Am Morgen standen Mounted Games auf dem Programm und am Nachmittagen Einsteiger-Springen.
Am Morgen wurden die Ponys gesattelt und rund 50 Minuten zum Turnierplatz geritten. Wir hatten zwei Mounted Games Führzügel-Teams am Start – die einzigen zwei.

Es starteten:

Bonnie Griffins:
Luisa Antonilli mit Hollowmoor White Sandy, Alma Bächtold mit Rock Steady Teddy, Dorian Ehrismann mit Pagaj und Elena Truniger mit Lunespring Ben

Bonnie Unicorns:
Rafael Hintermann mit Senateview Tilly-Boo, Jessica Ilg mitBonnie Scarborough Fair, Larissa Ilg mit Bonnie Tangerine Moon und Livia Küenzle mit Penny Lane

Für Pauli und Sandy war es ebenfalls das erste Turnier. Während kaum jemand daran zweifelte, dass Pauli unser Gemütsathlet die Nerven behalten würde, waren wir beim quirligen, erst fünfjährigen Sandy nicht so sicher. Zum Glück ist Luisa noch im Führzügelalter und so hatte er eine sichere Reiterin. Aber Sandy benahm sich wie ein Profi und genoss seinen ersten grossen Auftritt. Die Teams spielten sehr konzentriert und teils schon erstaunlich routiniert. Wie zu erwarten war, gewannen die Griffins, da die Reiter schon etwas fortgeschrittener waren und doch drei Turbo-Rennmäuse mitliefen (und Pauli war auch erstaunlich schnell).
Die Freude und der Stolz aller Spieler war riesig bei der Rangverkündigung!

Am Nachmittag nahmen fünf Reiterinnen den Einsteiger-Springparcours in Angriff. Geritten wurde in zwei Durchgängen, zuerst Wertung A ohne Zeitmessung und dann Wertung A mit Zeitmessung.
Am Führzügel starteten:

Dorian Ehrismann mit Rock Steady Teddy und Elena Truniger mit Lunespring Ben

Ben und Teddy sind zwei Führzügel-Spring-Profis und auch für ihre Piloten war es nicht das erste Mal. Entsprechend routiniert absolvierten sie den Parcours – fehlerfrei und zügig.
Elena und Ben wurden um eine Sekunde auf den zweiten Platz verwiesen, Dorian und Teddy wurden fünfte.

Danach stieg die Nervositätskurve wieder. Drei Reiterinnen absolvierten zum ersten Mal einen Springparcours:

Aurelia Antonilli mit Bonnie Tangerine Moon, Luisa Antonilli mit Lunespring Ben und Jennifer Truniger mit Stychlands Firebird

Ginny und Firebird sind zwei alte Hasen, aber für Ben war es auch das erste Mal ohne Führzügel. Ob sich der kleine Hooligan benehmen würde war die grosse Frage.

Jennifer und Firebird starteten als erste. Sie absolvierten den Parcours souverän, bis zum letzten Hindernis, als sich Firebird doch noch so eine Blumen-Schubkarre anschauen musste und Jennifer zu spät reagierte. Die zweite Durchgang sind dann aber fehlerfrei und zügig, sehr zügig über die Bühne.

Aurelia war sehr nervös, konnte sich aber zum Glück auf Ginny, unseren Routinier verlassen. Ginny stolperte zwar mehr in den Parcours und riss prompt das erste Hindernis, danach merkte sie aber, was von ihr verlangt wurde. Und Aurelia wurde von Sprung zu Sprung sicherer und übernahm mehr die Führung. Der zweite Durchgang war vom ersten bis zum letzten sauber geritten.

Auch Luisa kam etwas unkonzentriert an den ersten Sprung was ihr einen Stangenfehler einbrachte. Aber dann ritt sie konzentriert und Ben schien es richtig zu geniessen. Endlich kein lahmer Zweibeiner, der neben ihm herrennt und eh nicht schnell genug ist! Beim zweiten Durchgang drückten sie mächtig aufs Gas und beendeten den Parcours mit der schnellsten Zeit. Ben war übrigens das einzige so kleine Pony, das frei startete. Wegen dem Fehler im ersten Durchgang kamen die zwei «nur» auf den dritten Rang. Jennifer und Firebird belegten den vierten und Aurelia und Ginny den fünften Rang.

Ein toller Tag mit vielen kleinen und grossen Erfolgserlebnissen für die jungen Reiterinnen ging langsam dem Ende entgegen. Nun hiess es wieder alle Ponys satteln und nach Hause reiten.

2. Ponyrennen Aarau 2017

27. August 2017

Die zweite Hälfte der Saison begann mit dem zweiten Rennen in Aarau. Die Reiterinnen freuten sich darauf, dass es endlich wieder losging. Und auch Rock Steady Teddy schien die Rennbahn vermisst zu haben: Sobald wir ihn bandagierten und er merkte, dass es wieder auf Reiten geht, wurde er richtig aufgekratzt.
Wir hatten Glück mit den Rennen über Mittag; der Himmel war bedeckt und somit hielt sich die Hitze in Grenzen. Wie immer begannen die A-Ponys – mit acht Ponys wieder ein recht grosses Feld. Nach einem traumhaft disziplinierten Start, zeigten Luisa und Teddy, was sie in dieser Saison gelernt hatten. Luisa konnte das, was sie sich beim Ablaufen der Rennbahn vorgenommen hatte optimal umsetzen und wurde mit dem sehr guten dritten Platz belohnt. Bei Bonnie Tangerine Moon und Jennifer lief es wie vor der Sommerpause: Ginny lief sehr sicher und zuverlässig und brachte ihre eher passive Reiterin brav, aber mit grossem Abstand zum Feld ins Ziel. Ohne Unterstützung der Reiterin sieht Ginny keine Notwendigkeit von ihrem gleichmässigen Hunter-Galopp abzuweichen. Sie kennt ja den Weg zum Ziel auch ohne die andern Ponys… Aber das wichtigste ist schliesslich sicher ins Ziel zu kommen!

Nun gilt es für Reiterinnen und Ponys die noch verbleibenden zwei Rennen zu geniessen, denn die Rennsaison neigt sich schon langsam dem Ende entgegen.